Berlin Kloster vom Guten Hirten
Projektdaten
Berlin, Bezirk Marienfelde
Erbischöfliches Ordinariat Berlin
bearbeitet 2018, 2022
Leistungsumfang
Bauhistorische und restauratorische Untersuchung und Dokumentation
gemäß Planungs- und Bauverlauf
Fotodokumentation
Archivauswertung
Erstellung von historischen Baualtersplänen
Baubegleitende Untersuchungen
"Zwischen 1903 und 1905 entstand an der Malteserstraße in Marienfelde nach Plänen von Josef Lückerath ein neues Kloster Vom Guten Hirten, eine geschlossene Anstalt für 400 Mädchen und Frauen. Einrichtungen des Klosters waren eine Haushaltsschule, eine Wasch- und Plättanstalt, Landwirtschaft und Bäckerei sowie ein eigener Begräbnisplatz. Am 8. Februar 1905 zogen die Schwestern mit ihren Zöglingen nach Marienfelde. […] Im Ersten Weltkrieg wurde das Kloster zum Militärlazarett. […] Jacobsohn. Auch im Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude wieder als Lazarett genutzt.
Seit etwa 1960 wurden die landwirtschaftlich genutzten Flächen des Klosters vom Petruswerk mit Wohnungen bebaut. Das Kloster wurde 1967 wegen Nachwuchsmangels geschlossen, 1968 gaben die Nonnen den Standort auf, und die Wohntrakte wurden von 1968 bis 1974 zu einem Sozialzentrum umgebaut. Die Klosterkirche wird seitdem von der neu gegründeten katholischen Pfarrei Vom Guten Hirten genutzt." (wikipedia)
Seit 2018 untersuchen und dokumentieren wir planungsbegleitend die baulichen Anlagen der ehemaligen Klosteranlagen. Hierbei liegt der Schwerpunkt der Arbeiten jeweils bei den in den 1960er Jahren erfolgten raumbildenden Umbauten, die diese Anlage maßgeblich prägen.












